Zahlungsmoral

 

Über den Menüpunkt

Auswertungen

Offene Posten

Zahlungsmoral

kann eine Liste der Zahlungsmoral von Kunden ausgewertet werden.

 

 

Einschränkungen

Ø  Debitoren / Kreditoren

Dieser Radiobutton steuert die Ausgabe der Zahlungsmoral für die Debitoren bzw. für die Kreditoren. Standardmäßig ist der Radiobutton auf "Debitoren" voreingestellt.

 

Ø  von / bis

Je nachdem ob Debitoren oder Kreditoren ausgewertet werden sollen, werden im Matchcode Debitoren oder Kreditoren gesucht und kann hierüber eine Einschränkung vorgenommen werden.

 

Ø  Fakturendatum

Hier kann der Zeitraum eingeschränkt werden, für den Fakturen ausgewertet werden sollen. Dabei wird aber immer nur das Fakturendatum betrachtet, unabhängig davon, wann die Zahlung erfolgt ist.

 

Über den Filter können noch zusätzliche Einschränkungen auf Offene Posten oder auf den Kontenstamm vorgenommen werden.

 

Optionen

Ø  Durchschnittswerte im Kontenstamm aktualisieren

Wird diese Checkbox aktiviert, dann werden die Ergebnisse der Auswertung in den Personenkontenstamm in die Felder

 

Ø  Durchschnittliche Tage bis zur Zahlung

und

Ø  Durchschnittliche Skonto-Prozent

 

zurückgeschrieben. Diese Felder können in weiterer Folge für die Liquiditätsanalyse im WinLine INFO verwendet werden.

 

Ø  Seitenumbruch nach jedem Konto

Wird diese Option aktiviert, dann wird für jedes Konto eine neue Seite für die Auswertung begonnen.

 

Ø  Komprimierte Ausgabe

Wenn diese Option aktiviert ist, dann wird pro Kunde nur der Summenblock angedruckt, die einzelnen Offenen Posten werden unterdrückt.

 

Berechnung der Zahlungsmoral

Die Basis für die Auswertung bilden ausgeglichene Offene Posten. Solange also ein OP nicht komplett bezahlt ist, sondern evtl. nur eine Teilzahlung gebucht wurde, wird dieser OP nicht auf der Zahlungsmoral angedruckt und es werden auch keine Durchschnittswerte im Personenkontenstamm aktualisiert.

Die Zahlungstage werden aus dem Rechnungs- und dem Zahlungsdatum ermittelt. Die Überschreitung ergibt sich aus dem Fälligkeitsdatum (Rechnungsdatum + Nettotage) und dem Zahlungsdatum. Die Verzugskosten werden aus den Verzugszinsen der Mahnparameter und den Überschreitungstagen berechnet (tag genau).

Beispiel

Zinsen in den Mahnparametern = 10 %

Rechnungsbetrag = € 1.000,-

Überschreitungstage (Anzahl der Tage zwischen Fälligkeit der Rechnung und Zahlungsdatum) = 34 Tage

 

Berechnung = (1000 * 10 / 100) / 365 * 34

 

Für die Summenbildung (Durchschnitte) pro Konto werden die Daten entsprechend den Rechnungsbeträgen gewichtet. D.h. die einzelnen Werte (Zahlungstage und Überschreitungen) werden mit dem Rechnungsbetrag multipliziert und durch die Summe der Rechnungen dividiert. Die Verzugskosten in Prozent werden nach der Formel Verzugskosten durch Summe Fakturen * 100 gerechnet.

 

Die gleichen Berechnungsvarianten werden auch für die Gesamtsumme der Auswertung angewendet.

 

Beispiel für eine Auswertung der Zahlungsmoral

 

Buttons

 

Ø Ausgabe Bildschirm

Mit Hilfe des Buttons "Ausgabe Bildschirm" oder der Taste F5 wird die Auswertung am Bildschirm ausgegeben.

 

Ø Ausgabe Drucker

Durch Anwahl des Buttons "Ausgabe Drucker" wird die Auswertung am Drucker ausgegeben.

 

Ø Power Report

Durch Drücken des Buttons "Power Report" wird die Auswertung auf Basis von Cube-Daten grafisch dargestellt. Die Ausgabe ist individuell anpassbar und erfolgt in der Form von "Widgets", die unterschiedlichsten Darstellungen ermöglichen.

 

Ø Cube erzeugen

Wenn die Option "Cube erzeugen" gewählt wird (nur möglich, wenn auch die entsprechende Lizenz dafür vorhanden ist), dann wird die Offene Posten - Auswertung im "Olap Viewer" angezeigt. In diesem können die Daten nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgewertet werden.

 

Ø Excel Pivot

Durch Anwahl des Buttons "Excel Pivot" werden die selektierten Zeilen in Form einer Pivot Ausgabe in Microsoft Excel (2007 oder höher) angezeigt

 

Ø Ausgabe XLSX

Mit Hilfe des Buttons "Ausgabe XLSX" wird die Auswertung mit den von Ihnen definierten Selektionen an Microsoft Excel übergeben.

 

Ø  Datenquelle

Mit Hilfe dieser Auswahl kann definiert werden, ob und wie eine Datenquelle (d.h. ein Snapshot oder eine MasterView) verwendet werden soll.

 

ü  Keine Datenquelle
Bei Auswahl von "keine Datenquelle" wird keine zuvor angelegte Datenquelle genutzt. D.h. die Daten werden von der WinLine "live" ermittelt und in der gewünschten Form ausgegeben.

Hinweis

Da die BI-Ausgabe (z.B. Cube oder Power Report) immer eine Datenquelle benötigt, wird im Hintergrund eine temporäre Datenquelle (Snapshot) gebildet.

 

ü  Datenquelle erstellen/aktualisieren
Die Daten werden zur Laufzeit ermittelt und an einen zu definierenden Snapshot übergeben. Nach dem Füllen der Datenquelle wird die gewünschte Ausgabevariante über die Datenquelle erzeugt. Dieser Vorgang kann mit einer Zeitverzögerung verbunden sein, da die Daten zusätzlich gespeichert werden müssen.

 

ü  Datenquelle verwenden
Bei der Verwendung eines Snapshots werden die Daten direkt aus der Datenquelle gelesen, d.h. die für die Ausgabe benötigten Daten können ohne Verzögerung in der gewünschten Variante ausgegeben werden.
Wird hingegen eine MasterView gewählt, so werden die Daten für die Ausgabe "live" ermittelt, wobei diese so aktuell sind wie die zugrunde liegenden Datenquellen.

Hinweis

Der Button "Datenquelle verwenden" wird nur angeboten, wenn für diesen Bereich (bezogen auf den aktuellen Benutzer / Mandanten) zumindest eine private oder öffentliche Datenquelle existiert. Des Weiteren stehen nur die Ausgabevarianten "Power Report", "Cube erzeugen", "Excel Pivot" und "Ausgabe XLSX" zur Verfügung.

Hinweis

Weitere Informationen zum Thema "Datenquellen" entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Die Datenquelle".

 

Ø  Ende

Mit dem Ende-Button oder mit ESC beenden Sie das Fenster.

 

Ø  Filter bearbeiten

Durch die Verwendung des Buttons wird der Filter aufgerufen.