Mit dem Befehl "ExportOutput" können beliebige Ausdrucke aus der WinLine als Datei abgespeichert werden. Zu beachten ist, dass die Funktion nur einmal in einem Formular hinterlegt werden kann.
Ø Syntax
ExportOutput Dateiname, Format, Option
Ø Dateiname
Der Dateiname kann inkl. Verzeichnis angegeben werden. Mit dem Parameter %NETWORK% kann das Netzwerkverzeichnis gesetzt werden. Relative Verzeichnisse sind relativ zum Programmverzeichnis (in der EWL relativ zum Benutzerverzeichnis, bei Benutzern ohne Benutzerverzeichnis relativ zum %NETWORK% - Verzeichnis) anzugeben. Der Dateiname kann auch mit Variablen erstellt werden.
Hinweis
Der Parameter %NETWORK% beinhaltet das WinLine-Netzwerkverzeichnis, so wie es in der System-Info angezeigt wird (also z.B. \\SERVER\WINLINE\).
Ø Format
Über den Parameter Format kann bestimmt werden, welches Format die Ausgabedatei erhalten soll. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
ü 0 - *.SPL - WinLine SPOOL-Format
ü 1 - *.MHT - Multipurpose Internet Mail Extension HTML Datei
ü 4 - *.SPL - WinLine SPOOL-Format Version 2.0 (altes Format)
ü 5 - *.PDF - Portable Document Format - Adobe PDF
ü 6 - *.rtf / *.doc - WordRTF,
Ø Option
Über die Option kann gesteuert werden, wie sich das Programm verhalten soll, wenn die Datei, welche im Zuge des Exports erzeugt werden soll, bereits vorhanden ist.
ü 0
Wenn die zu erzeugende Datei
bereits vorhanden ist, dann wird keine Ausgabe durchgeführt. Hierzu wird im
Auditprotokoll Funktionen folgender Eintrag erstellt: "Must not overwrite
existing file Dateiname!".
ü 1
Wenn die zu erzeugende Datei
bereits vorhanden ist, dann wird diese überschrieben. Es wird hierbei keine
Meldung ausgegeben oder etwas in das Auditprotokoll Funktionen geschrieben.
ü 2
Diese Option steht nur dann
zur Verfügung, wenn als Format der Typ "5 - PDF" verwendet wird. In diesem Fall
wird der Ausdruck an eine bestehende Datei angehängt, d.h. der Ausdruck wird an
der letzten Seite angefügt und um den Ausdruck erweitert. Wenn die Option "2"
bei einem anderen Format verwendet wird, dann erfolgt kein Ausdruck, sollte die
Datei bereits vorhanden ist (hierbei wird keine Meldung ausgegeben oder etwas in
das Auditprotokoll Funktionen geschrieben).
Beispiel 1
Der Dateiname wird aus Variablen zusammengesetzt:
Datei = Value(0,30) & " " & Value (0,100) & " " & Value (0,35) & ".PDF"
ExportOutput Datei, 5, 2
In diesem Beispiel wird die Variable "Datei" aus den Werten…
ü "Kontonummer" "Kontoname" "Auftragsnummer".PDF
… zusammengesetzt. In der Funktion "ExportOutput" wird dann der zusammengesetzte Dateiname übergeben, das Dokument wird im Format "PDF" ausgegeben und wenn die Datei bereits vorhanden ist, wird der neue Ausdruck am Ende angehängt.
Beispiel 2
Der Dateiname wird fix vorgeben:
ExportOutput "Auftrag.doc", 6, 1
In diesem Beispiel wird die Ausgabe fix in die Datei "Auftrag.doc" geschrieben, wobei als Format das WordRTF verwendet wird (d.h. die Datei kann dann direkt in Word geöffnet werden), eine ggf. bestehende Datei wird überschrieben.
Beispiel 3
Der Dateiname wird aus Variablen zusammengesetzt und auf dem Netzwerkverzeichnis gespeichert:
ExportOutput "%NETWORK%Belege\" & Value(0,30) & " " & Value (0,100) & " " & Value (0,35) & ".PDF", 5, 0
In diesem Beispiel wird die Datei mit dem Namen…
ü "Kontonummer" "Kontoname" "Auftragsnummer".PDF
… im PDF-Format in das WinLine Server-Verzeichnis und dort das Unterverzeichnis "Belege" gestellt, allerdings nur dann, wenn die Datei noch nicht vorhanden ist (sonst gibt es einen Eintrag in Funktionsaudit).