Drill Down Eigenschaften

 

Ø  DrillDown

Mit Hilfe einer Drill Down-Eigenschaft kann zu einer Variable eine Verknüpfungsfunktion zu einer weiterführenden Aktion definiert werden. Die DrillDown-Variable wird hierbei im Anschluss farblich gesondert dargestellt und unterstrichen.

 

Eigenschaftsfenster "Drill Down Eigenschaften"

Über das Eigenschaftsfenster "Drill Down Eigenschaften" kann die Art des DrillDowns definiert werden.

 

 

Grundsätzlich können folgende Funktionen von der WinLine angesprochen werden:

 

Ø  CWL Objekt

Aus der Auswahlbox kann gewählt werden, welches Objekt mit der Variable angesprochen werden soll. D.h. der Inhalt der Variable wird z.B. als Personenkonto interpretiert und entsprechend an die zur Verfügung gestellten Programme weitergeleitet.

Im Formular, wo diese DrillDown-Funktion hinterlegt ist, kann mit der rechten Maustaste entschieden werden, welche Aktion ausgelöst werden soll (die linke Maustaste führt die zuletzt gewählte Aktion aus).

 

Sachkonto

Wenn das Objekt "Sachkonto" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Aufruf Info (WinLine INFO)

ü  Sachkontenstamm (WinLine FAKT oder WinLine FIBU)

ü  Kontoblatt-Tabelle (WinLine FIBU)

 

Personenkonto

Wenn das Objekt "Personenkonto" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Aufruf Info (WinLine INFO)

ü  Personenkontenstamm (WinLine FAKT oder WinLine FIBU)

ü  Statistik (WinLine FAKT)

ü  Kontenblatt (WinLine FIBU)

ü  OP-Blatt (WinLine FIBU)

ü  Belege (WinLine FAKT)

ü  Belegmanagement (WinLine FAKT)

ü  Kontoblatt-Tabelle (WinLine FIBU)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Artikel

Wenn das Objekt "Artikel" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Aufruf Info (WinLine INFO)

ü  Artikelstamm (WinLine FAKT)

ü  Statistik (WinLine FAKT)

ü  Artikelbedarfsvorschau (WinLine FAKT)

ü  Lagerorte (WinLine FAKT)

ü  Makro/Setartikel (WinLine FAKT)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Belege

Wenn das Objekt "Belege" hinterlegt ist, dann werden die Variablen für den DrillDown aus den Informationen des aktuellen Datensatzes herangezogen. Folgenden Funktionen stehen zur Auswahl:

 

ü  Belege (WinLine FAKT)

ü  Belegmanagement (WinLine FAKT)

ü  Info / Info im Belegmanagement (WinLine FAKT)

ü  Belegkurzinfo (aktuelle Applikation)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

ü  als xxx bearbeiten (WinLine FAKT - abhängig vom Beleg)

Hinweis

Der erste Eintrag innerhalb des Kontextmenüs kann in den Belegoptionen (WinLine FAKT - Stammdaten - Belegstammdaten - Belegoptionen) benutzerspezifisch definiert werden (Register "DrillDown / Fokus" - Option "erster Eintrag"). Zusätzlich kann dort hinterlegt werden, ob die Info direkt oder über das Belegmanagement erfolgen soll.

Achtung

Im Standard werden aus der aktuellen Datensatzzeile die Informationen T025.C021 (Kontonummer) und T025.C022 (Laufnummer) benötigt. Sollten diese Daten aus anderen Variablen stammen, dann kann dieses im Bereich "Parameter" angepasst werden. Der Parametereintrag "0" darf hierbei nicht geändert werden.

 

 

Produktionsauftrag

Wenn das Objekt "Produktionsauftrag" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Produktionsliste (WinLine PROD)

ü  Komprimierte Auswertung (WinLine PROD)

ü  Detailauswertung (WinLine PROD)

ü  Diagramm (WinLine PROD)

ü  Projektauswertung (WinLine PROD)

ü  Belege (WinLine FAKT)

ü  Belegmanagement (WinLine FAKT)

ü  Arbeitsschrittstatus (WinLine PROD)

ü  Auftragsbezogene Belege (WinLine FAKT)

ü  Produktionsauftrag bearbeiten (WinLine PROD)

 

Projekt

Wenn das Objekt "Projekt" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Projektinfo (WinLine INFO)

ü  Projektestamm (WinLine FAKT)

ü  Projekt Erfassung (WinLine FAKT)

ü  Projektauswertung (WinLine FAKT)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Arbeitnehmer

Wenn das Objekt "Arbeitnehmer" hinterlegt ist (für WinLine LOHN A), können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Arbeitnehmerstamm (WinLine LOHN)

ü  Arbeitnehmerinfo (WinLine INFO)

ü  Jahreslohnkonto (WinLine LOHN)

ü  Arbeitnehmer Stammblatt (WinLine LOHN)

ü  Lohnerfassung A (WinLine LOHN)

ü  Rollung (WinLine LOHN)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Kontakte & Ansprechpartner

Wenn das Objekt "Kontakte & Ansprechpartner" hinterlegt ist, kann folgende Funktion angesprochen werden:

 

ü  Kontakte & Ansprechpartner (aktuelle Applikation)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Interessenten

Wenn das Objekt "Interessenten" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Interessenten (WinLine FAKT)

ü  Aufruf Info (WinLine INFO)

ü  Belege (WinLine FAKT)

ü  Belegmanagement (WinLine FAKT)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

CRM

Wenn das Objekt "CRM" hinterlegt ist, dann interpretiert WinLine die Zahl in der Variable entweder als CRM Aktion (negative Zahl, d.h. mit vorangestellten "-") oder als CRM Workflow (positive Zahl). Hierbei werden folgende Funktionen angeboten:

 

ü  Fallansicht (aktuelle Applikation)

ü  Bearbeiten (aktuelle Applikation)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Listen

Wenn das Objekt "Listen" hinterlegt wird, dann kann per Anwahl der Variable eine fest definierte WinLine LIST-Liste aufgerufen werden. Alle Einstellungen hierfür werden im Bereich "Parameter" vorgenommen.

 

 

ü  Parameter 1 => Listennummer
An dieser Stelle wird die Nummer (ID) der auszugebenden Liste hinterlegt.

 

ü  Parameter 2 => Nummer der Ausgabeart
0 - Ausgabe Bildschirm
1 - Ausgabe Drucker
2 - Ausgabe Tabellenkalkulation
3 - Ausgabe Kalender
5 - Ausgabe Tabelle
6 - Cube erzeugen
7 - Excel Pivot
8 - Ausgabe Grafik
9 - Ausgabe XLSX
11 - Power Report

 

ü  Parameter 3 => Name des Filters (optional)
Wenn kein Filter verwendet werden soll, dann bleibt die Zeile leer, d.h. auch die Vorgabe "Filtername" muss entfernt werden. Ansonsten wird in dieser Zeile der Namen des Filters hinterlegt.

 

ü  Parameter 4 => Variablen für den Filter (optional)
Wenn ein Abfragefilter definiert wurde, dann kann aber der 4. Parameterzeile die Abfrageelemente mit Variablen automatisch befüllt werden. Dabei wird Pro Abfrageelement eine neue Zeile verwendet.
Sollten alle Abfragevariablen vorgegeben werden, dann wird der Filter bei der Ausgabe der Liste nicht geöffnet.

Beispiel



Es soll die Liste mit der ID "28" ausgeben werden, wobei die Ausgabe als "XLSX"-Datei erfolgt. Zusätzlich soll der Filter "Rechnungsdaten" genutzt werden. An die Abfrageelemente des Filters werden die "Kontonummer" (<VAR:50/2>) und der Inhalt des "Zusatzfeld 2" (<VAR:50/202>) weitergegeben.

 

CRM Fall anlegen

Mit Hilfe des Objekts "CRM Fall anlegen" kann eine fest definierte CRM Aktion oder ein fest definierter CRM Workflow gestartet werden. Alle Einstellungen hierfür werden im Bereich "Parameter" vorgenommen.

 

 

ü  Parameter 1 => Fall Nummer
An dieser Stelle wird die Nummer der Aktion bzw. des Workflow-Startpunkts hinterlegt.

 

ü  Parameter 2 => Vorbelegung der CRM-Variablen
Ab der 2. Parameterzeile können Vorbelegungen für die CRM-Variablen durchgeführt werden. Hierbei ist zu unterscheiden, ob ein Datenfeld der T170 oder eine CRM-Eigenschaft bzw. ein CRM-Zusatzfeld vorbelegt werden soll.

 

ü Datenfeld der T170 (Syntax "Spaltennummer=Inhalt")
Es wird die Spaltennummer der CRM-Tabelle T170 angegeben und nach einem "="-Zeichen der zu füllende Inhalt (Variablen und / oder feste Vorgaben). Ob die Felder in der CRM-Vorlage vorhanden sind oder als nur Lese-Felder deklariert wurde, ist für die Befüllung nicht relevant.

 

ü CRM-Eigenschaft (Syntax "P:Gruppennummer=Auswahl" oder "P:Eigenschaftsname=Auswahl")
Um eine Eigenschaft vorzubelegen muss entweder die Gruppennummer der Eigenschaft oder der Name der Eigenschaft (gemäß der verwendeten Vorlage; der Name darf hierbei nicht mit einer Zahl beginnen oder ein "=" beinhalten) angegeben werden. Nach einem "="-Zeichen wird dann der Name der gewünschten Auswahl angegeben.
Die vorzubelegenden Eigenschaften müssen in der Vorlage vorhanden sein!

 

ü CRM-Zusatzfeld (Syntax "A:Zusatzfeldnummer=Inhalt" oder "A:Zusatzfeldname=Inhalt")
Um ein Zusatzfeld vorzubelegen muss entweder die Zusatzfeldnummer oder der Name des Zusatzfelds (gemäß der verwendeten Vorlage; der Name darf hierbei nicht mit einer Zahl beginnen oder ein "=" beinhalten) angegeben werden. Nach einem "="-Zeichen wird dann der Inhalt angegeben.
Die vorzubelegenden Zusatzfelder müssen in der Vorlage vorhanden sein!

Beispiel



Es soll die CRM Aktion "30020" erfasst werden. Hierbei werden die Felder "Kunden Konto" (9 -> Inhalt aus Variable), "Kurzbeschreibung" (18 -> fester Text und Variable), "Langbeschreibung extern" (20 -> Inhalt aus selbst definierter Variable) und "Artikel" (14 -> Inhalt aus Variable) automatisch gefüllt. Des Weiteren gibt es die Eigenschaft "Dringlichkeit", welche mit der Auswahl "Hoch" vorbelegt werden soll und das Zusatzfeld mit der Nummer 15 erhält den Inhalt "Internes Problem".

 

Mitarbeiter

Wenn das Objekt "Mitarbeiter" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Mitarbeiterstamm (WinLine INFO)

ü  Mitarbeiter Info (WinLine INFO)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Vertreter

Wenn das Objekt "Vertreter" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Aufruf Info (WinLine INFO)

ü  Vertreterstamm (WinLine FAKT)

ü  View 360 (aktuelle Applikation)

 

Kunden-/Lieferantengruppe

Wenn das Objekt "Kunden-/Lieferantengruppe" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Kunden-/Lieferantengruppe (WinLine FAKT)

ü  Mehrjahresvergleich (WinLine INFO)

 

Artikelgruppe

Wenn das Objekt "Artikelgruppe" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Artikelgruppe (WinLine FAKT)

ü  Artikelgruppenliste (WinLine FAKT)

ü  Artikelgruppenauswertung (WinLine FAKT)

ü  Mehrjahresvergleich (WinLine INFO)

 

Kostenstelle

Wenn das Objekt "Kostenstelle" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Kostenstelle (WinLine KORE)

ü  Mehrjahresvergleich (WinLine INFO)

 

Kostenträger

Wenn das Objekt "Kostenträger" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Kostenträger (WinLine KORE)

ü  Mehrjahresvergleich (WinLine INFO)

 

Kostenart

Wenn das Objekt "Kostenart" hinterlegt ist, können folgende Funktionen angesprochen werden:

 

ü  Kostenart (WinLine KORE)

ü  Mehrjahresvergleich (WinLine INFO)

 

Ø  WWW Adresse

In dem nachfolgenden Feld kann die Internet-Adresse eingegeben werden, welche durch den Klick auf den Eintrag aufgerufen werden soll.

 

Ø  Externe Datei

Hier kann ein Verweis auf eine Datei angegeben werden, wobei die Datei dann mit dem Programm geöffnet wird, welches mit der Dateierweiterung verknüpft ist. Bei der externen Datei ist es auch möglich Variablen in der Syntax <VAR: X/Y> zu hinterlegen, welche dann vom Programm umgesetzt werden.

Hinweis

Mit Hilfe der Anweisung "mailto:<VAR:X/Y>" kann automatisch das Email-Programm geöffnet und als Empfänger die Mailadresse aus der Variable übergeben werden.

 

Ø  Archiv Suche

Mit dieser Funktion kann eine Archiv-Suche angesprochen werden. Hierfür wird zuerst aus der Auswahlbox die Beschlagwortung ausgewählt werden, nach welcher die Archiv-Suche durchgeführt werden soll. Damit wird dann eine Archiv-Suche mit der ausgewählten Variable und dem Schlagwort durchgeführt.

Wird neben der Beschlagwortung auch noch ein Wert im 2. Eingabefeld eingetragen (feste Werte oder Variablen), dann wird die Suche nach dem Schlagwort mit diesem Wert vorgenommen.

Beispiel

 

Ø  Programm Makro

Durch diese Funktion kann ein WinLine-Programm-Makro ausgeführt werden. Aus der ersten Auswahlbox kann aus allen gespeicherten Makros ausgewählt werden.

Falls im Makro mit Parametern gearbeitet wird (MParameter-Funktion), können aus der zweiten Auswahlbox die Variablen ausgewählt werden, welche als Parameter verwendet werden soll. Dabei ist unbedingt auf die Reihenfolge der Variablen zu achten. Durch einen Klick auf das ? neben der 2. Auswahlbox kann nach allen im Formular zu Verfügung stehenden Variablen gesucht werden. Durch einen Klick auf das X werden die ausgewählten Variablen gelöscht.

 

Ø  Eigener Text

Handelt es sich um einen von der WinLine fix vorgegebenen DrillDown, so wird die Auswahl "Eigener Text" verwendet. Zusätzlich können über diese Auswahl ToolTips mit maximal 79 Zeichen gebildet werden, wobei hierfür die Syntax "{TOOLTIP:Beschreibungstext}" zu hinterlegen ist. Eine Verwendung von Variablen ist ebenfalls möglich.

Beispiel

 

Hinweis

ToolTips werden in der WinLine mobile nicht dargestellt.