Backlog

 

Das Backlog dient als Analysewerkszeug für alle erfassten Belege der WinLine FAKT. Der Aufruf des Backlogs erfolgt hierbei über den Menüpunkt…

 

WinLine FAKT

Auswertungen

Beleganalyse

Backlog

 

… und bietet die folgenden Sichtweisen:

 

ü  Kunden- / Lieferantenbezogen (siehe Auswertungsmethode "Konten")

ü  Artikelbezogen (siehe Auswertungsmethode "Artikel")

 

 

Das Fenster "Backlog" untergliedert sich in die folgenden Bereiche, welche in den nachfolgenden Kapiteln detailliert erläutert werden:

 

ü  Auswertungsmethode

ü  Register "Selektion"

ü  Register "erweiterte Selektion"

Hinweis

Durch Ausgabe des Backlogs werden folgende Einstellungen benutzerspezifisch gespeichert:

 

ü  Auswertungsmethode

ü  Belegstufe

ü  Kontenbereich

ü  Verkauf / Einkauf

ü  Kontensortierung

ü  abgeschlossene Belege

ü  erledigte Belege

ü  stornierte Belege

ü  Textzeilen anzeigen

ü  Gutschriftszeilen

ü  nur Hauptartikel

ü  HSL-Komponenten

ü  Lagerorte berücksichtigen

ü  Fremdwährung

ü  Belegstufenübersicht

 

Buttons

 

Ø  Ausgabe Bildschirm

Mit Hilfe des Buttons "Ausgabe Bildschirm" oder der Taste F5 wird die Auswertung am Bildschirm ausgegeben.

 

Ø  Ausgabe Drucker

Durch Anwahl des Buttons "Ausgabe Drucker" wird die Auswertung am Drucker ausgegeben.

 

Ø  Ausgabe Tabelle

Bei der Anwahl des Buttons "Ausgabe Tabelle" wird das Backlog in Form einer WinLine Tabelle dargestellt (nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel Backlog Tabelle).

 

Ø  Power Report

Durch Drücken des Buttons "Power Report" wird die Auswertung auf Basis von Cube-Daten grafisch dargestellt. Die Ausgabe ist individuell anpassbar und erfolgt in der Form von "Widgets", die unterschiedlichste Darstellungen ermöglichen.

 

Ø  Cube erzeugen

Bei Anwahl des Buttons "Cube erzeugen" wird das Backlog im "Olap Viewer" angezeigt. In diesem können die Daten nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgewertet werden. In der Auswertung selbst werden folgende Zahlenwerte (Fakten) angezeigt:

 

ü  Menge

ü  Menge2

ü  Wert

ü  Rabatt

ü  Rohertrag

ü  Faktor 1 bis 3 (Bezeichnung gemäß Einstellung in den Belegoptionen)

ü  Menge (noch zu liefern) - nur vorhanden bei den Optionen "Auftrag" oder "Belegansicht"

ü  Menge2 (noch zu liefern) - nur vorhanden bei den Optionen "Auftrag" oder "Belegansicht"

ü  Wert (noch zu liefern) - nur vorhanden bei den Optionen "Auftrag" oder "Belegansicht"

ü  Rabatt (noch zu liefern) - nur vorhanden bei den Optionen "Auftrag" oder "Belegansicht"

ü  Rohertrag (noch zu liefern) - nur vorhanden bei den Optionen "Auftrag" oder "Belegansicht"

 

Neben den Fakten gibt es noch die Dimensionen, nach denen die Auswertung "betrachtet" werden kann:

 

ü  Artikelnummer und -bezeichnung

ü  Kontonummer und Kontoname der Rechnungsadresse

ü  Kontonummer und Kontoname der Lieferadresse

ü  Belegstufe

ü  Belegstatus

ü  Verkauf/Einkauf

ü  Hauptartikelnummer

ü  Charge-/Identnummer

ü  Ausprägung1

ü  Ausprägung2

ü  Artikelgruppe

ü  Artikeluntergruppe

ü  Belegdatum

ü  Angebotsnummer

ü  Auftragsnummer

ü  Lieferscheinnummer

ü  Rechnungsnummer

ü  Vertreter

ü  Projekt

ü  Fremdwährung

ü  Lieferdatum

ü  2. Lieferdatum (Bezeichnung gemäß Belegoptionen)

ü  Erlöskonto

ü  Kunden-/Lieferantengruppe

ü  Kostenstelle

ü  Kostenträger

ü  Kostenart

ü  Colli

ü  Belegstufe (erw)

ü  Belegtyp

ü  Wiedervorlagedatum

ü  Lagerort 1 bis 6

ü  Belegnummer

ü  Laufnummer

 

Ø  Excel Pivot

Durch Anwahl des Buttons "Excel Pivot" werden die selektierten Zeilen in Form einer Pivot Ausgabe in Microsoft Excel (2007 oder höher) angezeigt.

 

Ø  Ausgabe XLSX

Mit Hilfe des Buttons "Ausgabe XLSX" werden die ausgewerteten Zeilen an Microsoft Excel übergeben.

 

Ø  Datenquelle

Mit Hilfe dieser Auswahl kann definiert werden, ob und wie eine Datenquelle (d.h. ein Snapshot oder eine MasterView) verwendet werden soll.

 

ü  Keine Datenquelle
Bei Auswahl von "keine Datenquelle" wird keine zuvor angelegte Datenquelle genutzt. D.h. die Daten werden von der WinLine "live" ermittelt und in der gewünschten Form ausgegeben.

Hinweis

Da die BI-Ausgabe (z.B. Cube oder Power Report) immer eine Datenquelle benötigt, wird im Hintergrund eine temporäre Datenquelle (Snapshot) gebildet.

 

ü  Datenquelle erstellen/aktualisieren
Die Daten werden zur Laufzeit ermittelt und an einen zu definierenden Snapshot übergeben. Nach dem Füllen der Datenquelle wird die gewünschte Ausgabevariante über die Datenquelle erzeugt. Dieser Vorgang kann mit einer Zeitverzögerung verbunden sein, da die Daten zusätzlich gespeichert werden müssen.

 

ü  Datenquelle verwenden
Bei der Verwendung eines Snapshots werden die Daten direkt aus der Datenquelle gelesen, d.h. die für die Ausgabe benötigten Daten können ohne Verzögerung in der gewünschten Variante ausgegeben werden.
Wird hingegen eine MasterView gewählt, so werden die Daten für die Ausgabe "live" ermittelt, wobei diese so aktuell sind wie die zugrunde liegenden Datenquellen.

Hinweis

Der Button "Datenquelle verwenden" wird nur angeboten, wenn für diesen Bereich (bezogen auf den aktuellen Benutzer / Mandanten) zumindest eine private oder öffentliche Datenquelle existiert.
Soll die Ausgabe nach "Ausgabe Bildschirm" oder "Ausgabe Drucker" erfolgen, so wird der Ausdruck mit Subformularen (tabellarischer Andruck von Ausprägungsartikeln) und die Darstellung des RTF-Textes von Textzeilen nicht unterstützt. Des Weiteren werden Formularanpassungen, welche auf Variablen des Konten- oder Artikelstamms beruhen, nicht ausgegeben.

Hinweis

Weitere Informationen zum Thema "Datenquellen" entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Die Datenquelle".

 

Ø  Ende

Durch Drücken des Buttons "Ende" bzw. der Taste ESC wird das Fenster geschlossen.

 

Ø  Eingaben initialisieren

Mit Hilfe des Buttons "Eingaben initialisieren" bzw. der Taste F4 werden alle vorgenommenen Selektionen entfernt.

 

Ø  Voreinstellung speichern

Durch Anwahl dieses Buttons erfolgt eine benutzerspezifische Speicherung aller im Fenster getätigten Einstellungen. Diese sogenannten "Voreinstellungen" können jederzeit wieder abgerufen werden und ermöglichen dadurch ein schnelleres und zielorientierteres Arbeiten (nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Die Voreinstellungen").

 

Ø  Filter bearbeiten

Durch Anklicken des Buttons "Filter bearbeiten" kann die Backlogauswertung nach frei definierbaren Kriterien eingeschränkt werden. Des Weiteren kann mittels Filter eine Sortierung definiert werden, wobei diese wie folgt berücksichtigt wird:

 

ü  Konten - Kurzinfo
Es wird keine Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Konten - Belegsummen
Es werden die Variablen des Belegkopfes (T025) für die Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Konten - Einzelzeilen
Es werden die Variablen des Belegkopfes (T025) für die Sortierung berücksichtigt. Innerhalb des Beleges werden dann Variablen der Belegzeilen (T026) für die Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Konten - Gesamtsummen
Es wird keine Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Artikel - Gruppen kumuliert
Es wird keine Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Artikel - Gruppen detailliert
Es wird keine Sortierung berücksichtigt.

 

ü  Artikel - Einzelartikel
Es werden Variablen der Belegzeilen (T026) für die Sortierung berücksichtigt.

 

Achtung

Für die technische Durchführung der Auswertung gibt es neben dem Standard (seit Version 10.1) noch 2 weitere Methode, wobei je nach Datenstand (Datenmenge usw.) ggfs. eine schnellere Ausgabe erzieht werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass bei Nutzung der Option "Lagerorte berücksichtigen" automatisch mit der Standard-Methode gearbeitet wird.

 

Zur Umstellung muss der folgende Eintrag in der "mesonic.ini"-Datei (im WinLine-Verzeichnis zu finden) hinterlegt werden:

 

[Backlog]

SQLMode=x

 

ü  SQLMode=0
Es wird die Ausgabe nach der Logik der Version 8.x durchgeführt Im Gegensatz zum Standardmodus (seit Version 10.1) werden die Stammdaten der Artikel vor Erstellung der Auswertung nicht hinzugeladen. Dadurch ist ein Zugriff auf z.B. Artikel-Eigenschaften via Filter nicht möglich.

 

ü  SQLMode=1
Bei dieser Methode wird die Auswertung nach der Logik der Version 7.x durchgeführt (Stammdaten der Artikel werden ebenfalls vor der Erstellung der Auswertung nicht hinzugeladen) und unterscheidet sich zu der Methode "SQLMode=0" nur in dem Punkt Performance.

Hinweis

Erfahrungsgemäß ist die Methode "SQLMode=0" bei Einzelplatzinstallationen oder bei Abfragen auf Felder der Belegmitte (Artikelnummer, Artikelgruppe, usw.) schneller.